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	<title>Revista da Capoeira</title>
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		<title>Ostereier mit Mestre Pé de Chumbo</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 09:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cabecadeiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[  Wie uns Ela vom Centro Esportivo de Capoeira Angola mitgeteilt hat, bietet Mestre Pé de Chumbo zu Ostern einen viertägigen Workshop an. Wenn alles so läuft wie in bisherigen Workshops des Meisters, wird das sicher wieder eine sehr nette und persönliche Veranstaltung. Termin ist der 10. bis 13. April.   Natürlich ist der Schwerpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<div id="attachment_88" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-88" title="mestrepedechumbo" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/03/mestrepedechumbo-200x300.jpg" alt="Mestre Pé de Chumbo am Berimbau" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Mestre Pé de Chumbo am Berimbau</p></div>
<p>Wie uns Ela vom Centro Esportivo de Capoeira Angola mitgeteilt hat, bietet Mestre Pé de Chumbo zu Ostern einen viertägigen Workshop an. Wenn alles so läuft wie in bisherigen Workshops des Meisters, wird das sicher wieder eine sehr nette und persönliche Veranstaltung. Termin ist der 10. bis 13. April.</p>
<p> </p>
<p>Natürlich ist der Schwerpunkt auf schönes Spiel und hervorragende Musik gelegt.</p>
<p> </p>
<blockquote><p>Das jeweilige Tagesprogramm wird nach Anzahl und Niveau der Teilnehmer festlegt. Viel Bewegung, Technik, Musik und Roda für Anfänger und Fortgeschrittene. Soweit informiert der Flyer.</p></blockquote>
<p>Kosten sind auch schon klar: Für ein bis zwei Tage werden 45 Euros fällig, wer länger dabei sein will, sollte 60 mitbringen. Nähere Infos gibt es <a href="http://www.capoeira.tanzcult.net" target="_blank">hier</a> und telefonisch bei Pé de Chumbo (so portugues) 0178/4153467 oder bei Ela (deutsch) 0178/4153465.</p>
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		<title>Capoeira Texte und Lieder</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 14:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cabecadeiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Kompendium]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Songtexte]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine richtig gute Seite für Leute, die nicht nur texte, sondern auch Übersetzungen suchen, habe ich in Holland gefunden: capoeiraholland Zwar sind die Übersetzungen manchmal ein bisschen fragwürdig, aber das haben Übersetzungen ja oft so an sich (siehe Gebrauchsanweisung meines neuen mp3-Players: &#8220;sie bitten die daten mit Anschlus vun USB an ihrem persoenlichen computer&#8230;&#8221;). Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine richtig gute Seite für Leute, die nicht nur texte, sondern auch Übersetzungen suchen, habe ich in Holland gefunden: <a href="http://www.capoeiraholland.com" target="_blank">capoeiraholland</a></p>
<p>Zwar sind die Übersetzungen manchmal ein bisschen fragwürdig, aber das haben Übersetzungen ja oft so an sich (siehe Gebrauchsanweisung meines neuen mp3-Players: &#8220;sie bitten die daten mit Anschlus vun USB an ihrem persoenlichen computer&#8230;&#8221;). Vor allem aber ist das eine prima Hilfe für Leute, deren brasilianisch ähnlich schlecht wie meines ist, denn hier kann man wenigstens mal im Ansatz verstehen, worum es in den Liedern geht, die man zwar kennt und auch gerne mitsingt, ohne allerdings den geringsten Schimmer davon zu haben, was eigentlich gesagt wird.</p>
<p>&#8220;Leva morena me leva&#8221; wird zum Beispiel &#8220;Take me morena, take me&#8221; &#8211; what the f..k is a morena? Aber immerhin wissen wir so, dass der brasilianische bangalo tatsächlich ein Bungalow ist.</p>
<p>Obrigado nach Dutchland!</p>
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		<title>Capoeira Fitness ODER Mörderidee</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 14:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cabecadeiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Capoeira Fit]]></category>
		<category><![CDATA[Capoeira Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness-Center]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir trauen uns was&#8230; Am nächsten Montag besuchen wir einen FitnessClub, in dem &#8220;Capoeira Fit&#8221; angeboten wird. Nachdem man ja allenthalben nur das Schlechteste davon hört, wollen wir uns selbst ansehen, was es damit auf sich hat. Ein Vorabgespräch mit &#8220;Sharky&#8221;, so der Name der Trainerin hat ergeben, dass natürlich NICHT Capoeira trainiert wird. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir trauen uns was&#8230; Am nächsten Montag besuchen wir einen FitnessClub, in dem &#8220;Capoeira Fit&#8221; angeboten wird. Nachdem man ja allenthalben nur das Schlechteste davon hört, wollen wir uns selbst ansehen, was es damit auf sich hat.<br />
Ein Vorabgespräch mit &#8220;Sharky&#8221;, so der Name der Trainerin hat ergeben, dass natürlich NICHT Capoeira trainiert wird. Es scheint sich bei dieser Trainingseinheit um etwas zu handeln, was mit &#8220;Aerobic plus ein paar Kicks&#8221; fast besser umschrieben scheint.<br />
Sharky meinte zum Beispiel auch: &#8220;Anfangs habe ich das Ganze mit Capoeira Songs unterlegt, aber die meisten meiner Kunden waren nicht in der Lage, den Rhythmus zu finden und fanden die Musik auch ziemlich schräg&#8221;.<br />
Macht alles nix, denke ich mir, bevor ich nicht weiss, was Sache ist, gehe ich der Geschichte jetzt mal ganz entspannt entgegen, und Montag abend kommt dann ein Bericht mit hoffentlich vielen Bildern, um Vorurteile auszuräumen. Oder zu bestätigen <img src='http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Schaumermal.</p>
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		<title>„Capoeira &#8211; die Grundtechniken“ von Paulinho Sabiá</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jangoleiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[  Paulo Sabiás Buch über die Grundtechniken spricht vor allem Lern-willige an. Der aufwändig produzierte Hardcover mit einer wirklich ausführlichen DVD macht schon beim Auspacken Eindruck.  Mestre Sabiá macht nur sehr kleine Umwege, bevor er zu seinem Hauptanliegen, dem Erlernen von Bewegungen kommt. Ein extrem kurzer Abriss verschiedener historischer Theorien über die Entstehung, ein Hinweis, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-81" title="sabia-grundtechniken" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/sabia-grundtechniken.jpg" alt="sabia-grundtechniken" width="263" height="400" /></p>
<p><span>Paulo Sabiás Buch über die Grundtechniken spricht vor allem Lern-willige an. Der aufwändig produzierte Hardcover mit einer wirklich ausführlichen DVD macht schon beim Auspacken Eindruck. </span></p>
<p>Mestre Sabiá macht nur sehr kleine Umwege, bevor er zu seinem Hauptanliegen, dem Erlernen von Bewegungen kommt. Ein extrem kurzer Abriss verschiedener historischer Theorien über die Entstehung, ein Hinweis, dass vor sportlicher Betätigung Aufwärmen immer zu empfehlen ist, ein Überblick über die DVD und Zusammenhänge mit dem Buch, und los geht’s.</p>
<p><span id="more-80"></span>Buch und DVD sind direkt miteinander verknüpft, wenn beispielsweise eine Queixada im Buch bei Kapitel 2 besprochen wird, dann ist auch auf der DVD in Kapitel 2 die entsprechende Bewegung zu sehen. </p>
<p>Im Druck wird weitgehend auf Text verzichtet, was den Einsatz des Buches allein erschwert. In Kombination mit der DVD sieht die Sache schon ganz anders aus. Unser Eindruck: nach einigen echten Basistechniken geht es zügig mit verhältnismäßig komplexen Abläufe weiter, die von den Profesores Bem-Te-Vi, Pica-Pau und anderen auch sehr schnell demonstriert werden. Neulinge haben da wohl nur mithilfe der Slo-Mo-Taste eine Chance, das nachzuvollziehen. </p>
<p>Jedes Kapitel (im Buch und auf CD) wird abgeschlossen mit tollen Bildern bzw. Filmen, in denen die vorher besprochenen Themen im Spiel gezeigt werden. Das macht die Veröffentlichung auch so wertvoll: im Gegensatz zu Filmen von Netzportalen gibt es auf der DVD gestochen scharfes Bildmaterial ohne Pixelfehler, schrottigen Ton oder Aussetzer. Es gibt 5 Tonspuren, portugiesisches Brasilianisch, Französisch, Englisch, Deutsch und Spanisch. Die deutsche Fassung übersetzt sehr wortgetreu, was Mestre Sabiá erzählt, und teilweise leben die Einsprecher von einer unfreiwilligen Komik: die „Meia lua“ hört sich an wie „Mayr Lua“&#8230; Trotzdem eine gelungene Produktion, vor allem Dank der DVD.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span>Buch und DVD</span></p>
<p><span>Fotografien: Capoeira brasil und Independance Prod.</span></p>
<p><span>Preis: 44 Euro</span></p>
<p><span>ISBN 2-35395-000-0</span></p>
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		<title>„Sprechende Körper“ von Piero Onori</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jangoleiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[  Ein schwer zu fassendes Buch. Piero Onori hat es 1988 erstmalig verlegen lassen, und seitdem ist es ein Klassiker über Capoeira.  „Das Leben und die Liebe sind ein ständiger Kampftanz, der hohe Ansprüche an die Flugkunst des Menschen stellt. Capoeira lehrt, diesen Tanzkampf anzunehmen.“ so heißt es auf der Rückseite zum Buch. Und ähnlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><span><img class="alignnone size-full wp-image-77" title="onori-sprechende_korper" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/onori-sprechende_korper.jpg" alt="onori-sprechende_korper" width="327" height="400" /></span></p>
<p><span>Ein schwer zu fassendes Buch. Piero Onori hat es 1988 erstmalig verlegen lassen, und seitdem ist es ein Klassiker über Capoeira. </span></p>
<p><span>„Das Leben und die Liebe sind ein ständiger Kampftanz, der hohe Ansprüche an die Flugkunst des Menschen stellt. Capoeira lehrt, diesen Tanzkampf anzunehmen.“ so heißt es auf der Rückseite zum Buch. Und ähnlich poetisch analysiert Onori auch die Themen. Vielleicht ist das auch der geeignete Zugang zu diesem Buch, einerseits eine Analyse der Capoeira in den Jahren vor 1988, andererseits ein Loblied auf ein damals weitgehend unbekanntes Phänomen in der brasilianischen Kultur. </span></p>
<p>So kann man sich auch heute noch einiges an Wissen und Grundlagen herausfiltern, andere Themen sind allerdings schon vom damaligen Zeitgeschmack berührt. So wird die Capoeira angola als „wenig spektakulär, darum schlechter für die Vermarktung geeignet“ beschrieben. An anderer Stelle wird gesagt, dass sich der Angoleiro Änderungen weitgehend verschließt. Aus heutiger Sicht vielleicht überholte Ansichten. Dafür erfährt man so allerhand auch über religiöse Zusammenhänge zwischen Candomblé und Capoeira.</p>
<p>Die Bilder im Innenteil sind allesamt schwarzweiß, was schade ist, da es wirklich schöne Bilder sind. Dafür gibt es den größten Capoeirista aller Zeiten in Aktion zu sehen (der Kerl ist wirklich riesig!), es handelt sich um Mestre Americano.</p>
<p>Insgesamt ein sehr eigenes aber auch sehr lesenswertes Buch.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span>Capoeira &#8211; ein afrobrasilianischer Kampftanz</span></p>
<p><span>Fotografien: Onorio Mansutti</span></p>
<p><span>Preis: 14 Euro</span></p>
<p><span>ISBN 3-86034-154-5</span></p>
<p><span>Erstausgabe: Edition diá (zwei Auflagen)</span></p>
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		<title>„Capoeira &#8211; Tradition, Techniken und Grundlagen des brasilianischen Kampftanzes“ von Ponciano Almeida</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jangoleiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[  Ein sehr ambitioniertes Buch hat nun der Pietsch Verlag 2007 herausgebracht. Es handelt sich um die Übersetzung von Mestre Poncianinhos Buch „Capoeira“, hier unter dem etwas umständ&#8211;lichen Titel „Capoeira – Tradition, Techniken und Grundlagen des brasilianischen Kampftanzes“ herausgebracht. Und tatsächlich hat man hier ein gar nicht mal so kleines, mit einem schön gestalteten Cover [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p><span><img class="alignnone size-full wp-image-74" title="pietsch-capoeira-almeida" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/pietsch-capoeira-almeida.jpg" alt="pietsch-capoeira-almeida" width="296" height="400" /></span></p>
<p><span>Ein sehr ambitioniertes Buch hat nun der Pietsch Verlag 2007 herausgebracht. Es handelt sich um die Übersetzung von Mestre Poncianinhos Buch „Capoeira“, hier unter dem etwas umständ&#8211;lichen Titel „Capoeira – Tradition, Techniken und Grundlagen des brasilianischen Kampftanzes“ herausgebracht. Und tatsächlich hat man hier ein gar nicht mal so kleines, mit einem schön gestalteten Cover versehenes Hardcover in den Händen, das die im Titel genannten Themen tatsächlich behandelt. </span></p>
<p>Poncianinho, der inzwischen 27-Jährige Meister des Cordão de Ouro handelt in fünf Kapiteln das Wesen der Capoeira ab. In der „Einführung“ referiert er über die Geschichte und Entwicklung der Arte Negra, um im Kapitel „Weiterentwicklung“ sehr differenziert auf die beiden Hauptstile Regional und Angola einzugehen.</p>
<p><span>Auch „seinen“ Cordão de Ouro erwähnt er hier, um an diesem Beispiel zu zeigen, wie facettenreich die Capoeira sein kann. Nicht umsonst hat diese Gruppe weltweit so hohes Ansehen. Das mit Abstand größte Kapitel heißt „Training“, und – Überraschung! – hier kann man einen Großteil der Standardbewegungen sowie einige schöne Kombinationen betrachten. Die Abbildungen sind sehr gut, die Texte gehen ausreichend ins Detail, sodass auch ein Neuling tatsächlich alle Aspekte z.B. eines Bençãos verstehen kann. Neben den reinen Abläufen wird auch auf die wichtigen Komponenten Aufwärmen, Dehnen, Kraftübungen eingegangen. Abschnitt Nummer 4 dieses Buches behandelt „Die Musik“, wobei hier durchaus mehr drin sein hätte können. Immerhin werden einige Grundbegriffe erklärt, und (wieder mal) ein Text zu Paraná abgedruckt. Im abschließenden fünften Kapitel „Das Spiel“ geht Poncianinho auf die Bedeutung der Roda, des Mestres und der Gürtelsysteme ein.</span></p>
<p>Dank der großzügigen Abbildungen, fast durchgängig in Farbe, einem kurzen Anhang mit Kontaktadressen und dem ausführlichen Glossar ist das Buch ein echter Bringer. Da sieht man gerne über vereinzelte Übersetzungsschwächen hinweg. Eine Empfehlung!</p>
<p> </p>
<p><span>„Capoeira &#8211; Tradition, Techniken und Grundlagen des brasilianischen Kampftanzes“</span></p>
<p><span>Autor: Ponciano Almeida</span></p>
<p><span>Preis: 19.95 Euro</span></p>
<p><span>ISBN 978-3-613-50549-0 </span></p>
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		<title>„Capoeira“ von Nestor Capoeira</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jangoleiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[    Der Klassiker unter den Büchern ist „Capoeira“ von Nestor Capoeira aka Mestre Leopoldinha. Vor mehr als 20 Jahren erstmalig erschienen, wurde es zuletzt 2004 in aktualisierter Fassung vom Weinmann Verlag Berlin neu herausgegeben. Äußerlich unscheinbar und auch im Innenteil nur sparsam schwarzweiß bebildert. Trotzdem dürften die meisten Capoeiristas Teile des Inhalts aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> </p>
<p> </p>
<p><span><img class="alignnone size-full wp-image-71" title="nestor-capoeira" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/nestor-capoeira.jpg" alt="nestor-capoeira" width="264" height="400" />Der Klassiker unter den Büchern ist „Capoeira“ von Nestor Capoeira aka Mestre Leopoldinha. Vor mehr als 20 Jahren erstmalig erschienen, wurde es zuletzt 2004 in aktualisierter Fassung vom Weinmann Verlag Berlin neu herausgegeben. Äußerlich unscheinbar und auch im Innenteil nur sparsam schwarzweiß bebildert. Trotzdem dürften die meisten Capoeiristas Teile des Inhalts aus dem Netz kennen. Die im Buch verwendeten handgezeichneten Schwarzweiß-Illustrationen von Bewegungsabläufen wurden schon häufig eingescannt und auf Homepages veröffentlicht; sie definieren heute noch den Status Quo der Abbildung von Capoeira-Moves. Diese Zeichnungen haben eine fast schon rührend zu nennende Anmutung der 80er Jahre, und trotzdem vermitteln sie ein sehr klares Bild der Bewegungen. </span></p>
<p>Das Buch ist in vier Teile gegliedert, die wohl auch Almeida (siehe rechts) als Vorlage gedient haben können. Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Spiel, seiner ursprünglichen Bedeutung, der Malícia und den „drei Ebene des Spiels“ folgt eine wissenschaftlich anmutende Geschichte der Capoeira, die sehr gut recherchiert wurde, und anschließend ein kurzer Musikteil. Das Buch schließt mit einem ausgiebigen Praxisteil, den ich sehr interessant finde, da die Bewegungen sehr oldschool sind &#8211; klarer Beleg für die Entstehungszeit des Buches. Nach ersten persönlichen Versuchen in der Roda kann ich nur dazu raten, diesen Teil sehr genau zu studieren. Denn auch wenn mit der Capoeira Regional die rigorose Ablehnung von fremden Elementen im Spiel aufgehoben sind, sorgen einige der fast in Vergessenheit geratenen Tipps in diesem Buch für überraschte Mitspieler&#8230; </p>
<p>Für eine intensive Beschäftigung mit dem Kampftanz: ein Geheimtipp!</p>
<p> </p>
<p>Preis: 11,80 Euro</p>
<p><span>166 Seiten &#8211; 243 Abbildungen </span></p>
<p><span>ISBN 3 87892 068 7 &#8211; 978-3-87892068-7</span></p>
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		<title>Trainer: Fumaça</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jangoleiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Revista Ausgabe 1]]></category>

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		<description><![CDATA[Hinter der Rauchwolke Wolfsburg, VW-City, Rauchwolken ziehen über den Himmel. Alle fahren Volkswagen, alle arbeiten bei Volkswagen, VW bestimmt das Leben der gesamten Stadt. Soweit die Vorstellung, die bei Vielen vorherrschen dürfte. Dass in der niedersächsischen Stadt natürlich mehr geboten ist, versteht sich ja von selbst. Dass aber ausgerechnet die für die Autoindustrie berüchtigten Rauchwolken mehr sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hinter der Rauchwolke</p>
<p><span><em>Wolfsburg, VW-City, Rauchwolken ziehen über den Himmel. Alle fahren Volkswagen, alle arbeiten bei Volkswagen, VW bestimmt das Leben der gesamten Stadt. Soweit die Vorstellung, die bei Vielen vorherrschen dürfte. Dass in der niedersächsischen Stadt natürlich mehr geboten ist, versteht sich ja von selbst. Dass aber ausgerechnet die für die Autoindustrie berüchtigten Rauchwolken mehr sind als sie scheinen, ist dann doch überraschend.</em></span></p>
<p> </p>
<div id="attachment_65" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-65" title="p6082210" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/p6082210-150x150.jpg" alt="Fumaça posing in front of a beautiful Kulisse" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Fumaça posing in front of a beautiful Kulisse</p></div>
<p><span id="more-64"></span>Denn eine Rauchwolke, portugiesisch <span>Fumaça </span><span>prägt ein anderes Bild der Stadt. Der 27-jährige aus Anapolis-Goias lebt und arbeitet seit nun 2 Jahren als Trainer der </span><span>Associação desportiva cultural <span>Capoeira Nagô</span><span> in Niedersachsen. Fumaças Werdegang ist wie so oft in der Capoeira verschlungen. Er trainiert seit über 15 Jahren die Arte Negra. 2003 hatte er die Möglichkeit, in einem türkischen Ferienclub ein Showprogramm mit Minikursen für die Touristen aufzubauen. Dort lernte er seine spätere Frau Sandra kennen, die spaßeshalber einen der Kurse belegte. </span></span></p>
<p>Nachdem es ordentlich gefunkt hatte zwischen den beiden, fanden sie nach einigem Hin und Her eine Möglichkeit, Cleiton Fumaça de Lima zu „importieren“. Und so trainiert er nun nach den Grundsätzen seines Contra-Mestres Pequinês eine inzwischen auf 40 Leute angewachsene Gruppe innerhalb eines örtlichen Turnvereins.</p>
<p> </p>
<div id="attachment_66" class="wp-caption alignnone" style="width: 960px"><img class="size-full wp-image-66" title="p6082187" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/p6082187.jpg" alt="Der bunte Hund, standfest" width="950" height="713" /><p class="wp-caption-text">Der bunte Hund, standfest</p></div>
<p>Neben den üblichen Trainings mit Jugendlichen und Erwachsenen legen die beiden einen besonderen Schwerpunkt auf die Arbeit mit Kindern. Kein Wunder, dass ihre Gruppe inzwischen soviel Zulauf verzeichnet. Parallel zum Training arbeitet Fumaça auch sehr viel in der Öffentlichkeit. Daher ist er in der Stadt bekannt wie ein bunter Hund. Auf seiner Homepage ist eine beeindruckend lange Liste an Bilder hin<span>terlegt, die die unzähligen Auftritte belegen.</span><span> </span></p>
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		<item>
		<title>Trainer: Mestrando Sabiá</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jangoleiro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mestrando Sabiá wird mit bürgerlichem Namen Jair Faria genannt. Er ist 36 Jahre alt und macht schon seit 25 Jahren Capoeira. Wir trafen ihn auf dem »Vadeia Mundo Vadeia Workshop« vom 21.03 bis zum 24.03.2008 in Gent/Belgien und hatten dort die Gelegenheit, ihn zu interviewen. RDC: Wo hast du Capoeira zum ersten Mal gesehen und wie hast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span></p>
<div id="attachment_62" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-62" title="100_2844-sabia" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/100_2844-sabia-150x150.jpg" alt="Mestrando Sabiá" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Mestrando Sabiá</p></div>
<p>Mestrando Sabiá</span><span> </span><span>wird mit bürgerlichem Namen </span><span>Jair Faria genannt. Er ist 36 Jahre alt und macht schon seit 25 Jahren Capoeira. Wir trafen ihn auf dem »Vadeia Mundo Vadeia Workshop« vom 21.03 bis zum 24.03.2008 in Gent/Belgien und hatten dort die Gelegenheit, ihn zu interviewen. <span id="more-61"></span></span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Wo hast du Capoeira zum ersten Mal gesehen und wie hast du angefangen?</span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Ich bin in Salvador da Bahia geboren, dort sieht man Capoeira überall und fast alle spielen, da lag es nahe damit anzufangen. Mein erster Lehrer war Falcão, mein zweiter Camisa. </span></p>
<p><span>RDC: <span> </span></span><span>Der Name Sabía kommt von einem Vogel, warum heißt du so?</span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Als ich das erste mal in eine Schule kam, war ich 11 Jahre alt und der kleinste unter den Schülern, so klein wie ein Vogel, deshalb Sabía. </span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Was sind für dich die größten Unterschiede zwischen Capoeira in Europa und in Brasilien? </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Die Unterschiede werden immer geringer, es gibt mittlerweile viele gute Schulen hier. Doch haben die Europäer nicht die gleiche Verbundenheit mit der Geschichte der Capoeira und die großen Mestres leben fast alle in Brasilien. Außerdem hat der Brasilianer den Rhythmus im Blut und portugiesisch ist seine Muttersprache.</span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Unterrichtest du hier in Europa anders als in Brasilien?</span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Nein, eigentlich nicht. Es kommt etwas darauf an, wie groß das Interesse ist. Wenn ich merke, die Schüler sind motiviert, unterrichte ich gerne. In Brasilien ist es vielleicht etwas unkomplizierter und direkter, weil meine Sprache gesprochen wird und dazwischen nicht übersetzt werden muss. </span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Wie findest du es, dass Capoeira für viele einfach „nur“ ein Sport ist, sie – so wie ich auch – die Sprache nicht sprechen können oder vielleicht sogar nicht einmal die geschichtlichen Hintergründe kennen?</span></p>
<p>Sabía: Nicht so schlimm und es wird immer besser, da viele europäische Capoeiristas nach Brasilien kommen, um zu trainieren, die Kultur kennen zu lernen und die Sprache zu sprechen.</p>
<p><span>RDC: </span><span>Ärgert es dich, dass es in Europa viele schlechte Lehrer gibt, die nicht einmal Brasilianer sind? </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>In Brasilien spielen fast 7 Millionen Menschen, da können nicht alle super sein. Deshalb gibt es dort und hier gute und schlechte Lehrer, aber die schlechten werden sich nicht lang halten können. Denn wie bei Restaurants esse ich in verschiedenen und kann selbst entscheiden, ob es mir geschmeckt hat oder nicht. Wenn nicht, werde ich nicht mehr dort hingehen.</span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Unterrichtest du nur für Geld oder gibst du auch unbezahlte Stunden für Kinder, die sich das Training sonst nicht leisten könnten? </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Da ich davon lebe, Capoeira zu unterrichten gebe ich keine unbezahlten Stunden. In Brasilien ist Capoeira aber Teil der Kultur und das Kulturministerium unterstützt uns darin, diese  weiter zu geben. Dafür wurde eine Art Kultur-Zentrum gebaut, in dem die Kinder Unterricht in Samba, Capoeira, Instrumentenbau und dem Benutzen von Computern bekommen. Dort gebe ich für Straßenkinder kostenloses Capoeira-Training und werde dafür vom Staat bezahlt. In diesem Zentrum gibt es auch eine Art Bibliothek, nein, wie heißt das gleich?</span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Meinst du Archiv?</span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Ja. In dem werden  alle Dokumente der Geschichte der Capoeira aufbewahrt. Von alten Unterlagen bis hin zu CDs, DVDs und Zeitschriften. Kannst du mir auch Deine Zeitschrift schicken, um sie in dieses Archiv aufzunehmen?</span></p>
<p><span>RDC:   </span><span>Ja gerne, aber sie ist nur auf deutsch. </span></p>
<p><span>Sabía:  </span><span>Das macht nichts, es geht um Capoeira.</span></p>
<p><span>RDC:  </span><span>Wer ist dein größtes Vorbild? </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Aii, da gibt es viele und ein paar, für die finde ich keine Worte. Zu denen, die nicht mehr leben gehören natürlich Bimba, Pasthinha, Waldemar, Traira&#8230;</span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Hattest du das Glück, einen von ihnen kennen zu lernen? </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Leider nur Mestre Waldemar.</span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Und wer ist unter den Lebenden ein Vorbild für dich? </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Natürlich João Grande – der ja auch hier auf diesem Workshop ist – eine sehr große Ehre für mich! Dann Camisa, Acordeon, Neneu, Sergilio, Moraes, Suassuna und so viele mehr, wenn ich alle aufzählen würde, müsstest du jetzt das ganze Blatt vollschreiben!</span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Gestern hast du gesagt, es ist wichtig, in der Capoeira Freunde zu finden und sich keine Feinde zu machen. Hast du trotzdem Feinde? </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Nein, ich habe keine Feinde, aber nur wenige wirklich gute Freunde denen ich vertraue. In der Capoeira braucht es Zusammenhalt und keine Streuung. </span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Meine letzte Frage: Magst du Capoeira Angola oder Regional lieber? </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Es gehört zusammen. Capoeira ist Capoeira, egal welchen Namen sie trägt. </span></p>
<p><span>RDC: </span><span>Muito obrigado. Es ist mir wirklich eine Ehre, ein Interview mit dir für diese Zeitschrift gewinnen zu können!!! </span></p>
<p><span>Sabía: </span><span>Kein Problem. Ich wünsche dir viel Glück!</span></p>
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		<title>Trainer: Peter Schütz</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 12:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jangoleiro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Augsburg ist ja auch so ein Kaff, das gerne mal von sich behauptet, die nördlichste Stadt Italiens zu sein. Die vielen kleinen Gässchen, die Wasserkanäle in der Altstadt, this is so Venedig! Oder die Prachtbauten auf der Maximilianstraße, das Weberhaus, das sieht doch aus wie direkt aus der Toskana importiert!  So oder so ähnlich reden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Augsburg ist ja auch so ein Kaff, das gerne mal von sich behauptet, die nördlichste Stadt Italiens zu sein. Die vielen kleinen Gässchen, die Wasserkanäle in der Altstadt, this is so Venedig! Oder die Prachtbauten auf der Maximilianstraße, das Weberhaus, das sieht doch aus wie direkt aus der Toskana importiert! </p>
<p><span></p>
<div id="attachment_58" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-58" title="_mg_9619" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/_mg_9619-150x150.jpg" alt="Wahl-Augsburger Peter Schütz" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Wahl-Augsburger Peter Schütz</p></div>
<p>So oder so ähnlich reden Tourismusmanager wie auch Touristen von meiner Homebase. Nur gut, dass die Stadt groß genug für mehr als zwei Attribute ist. Und noch besser, dass Peter da ist, der wenigstens dreimal wöchentlich unsere Gruppe trainiert. Peter? Ja, ich weiß, ich sollte wohl in einem Capoeira-Magazin besser seinen brasilianischen Namen nennen. Was aber nicht ganz einfach ist. Er hat nämlich keinen. Und das, obwohl er seit inzwischen über 20 Jahren Capoeira lernt und in unserer schönen kleinen Großstadt seit etwa 8 Jahren unsere Gruppe lehrt. Wir sprachen ein paar Takte mit ihm.</span></p>
<p><span><span id="more-55"></span></span></p>
<p><em></em></p>
<p><em><span>RDC: </span><span>Sag mal, Peter, wie kommt’s eigentlich, dass Du tatsächlich keinen Kampfnamen hast?</span></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><span>Peter: </span><span>Hat sich nie ergeben! Ich habe erstmals 1985 in Berlin Capoeira erlebt und damals bei Graduado Tom Peixe (der leider letztes Jahr gestorben ist) von </span><span>Mestre Acordeon </span><span>begonnen und etwa ein Jahr lang trainiert. Leider war er nicht ständig in Berlin. Wegen meiner Begeisterung für Capoeira musste ich die kleine Gruppe weiter am Leben erhalten, wenn auch mit gemischten Gefühlen. Meine langjährige Trainertätigkeit im Geräteturnen und die einjährige akrobatische Ausbildung in Paris konnte ich dabei nutzen.<br />
Nach etwa einem weiteren Jahr habe ich einem damals in Europa reisenden Mestre aus Rio die stark gewachsene Gruppe übergeben und bin selbst für etwas länger als ein Jahr zum Trainieren nach Brasilien gereist.<br />
Bei dieser ersten Reise habe ich in diversen Gruppen trainiert: bei Mestre Tony, Mestre Peixinho, Mestre Soriso von der Grupo Senzala, Mestre Bené und Mestre Rui von der Grupo Iûna, Mestre Batata/Niteroi, Mestre Alabama und damals Graduado Caesar Dialabama/Salvador und weiteren Lehrern und Meistern, die man nicht alle kennen muss.</span></p>
<p> </p>
<div id="attachment_56" class="wp-caption alignnone" style="width: 960px"><img class="size-full wp-image-56" title="img_26331" src="http://www.arte-capoeira.eu/kmvles/wp-content/uploads/2009/02/img_26331.jpg" alt="„Alter Mann“? Ja, is' klar... der will nur spielen!" width="950" height="1461" /><p class="wp-caption-text">„Alter Mann“? Ja, is&#39; klar... der will nur spielen!</p></div>
<p>RDC: <span> </span><br />
<span>Und wie ging es mit Deiner Entwicklung weiter?</span></p>
<p><span>Peter: <span> </span><br />
</span><span>Bereichert aber auch ernüchtert durch diese erste Reise wollte ich einfach weiter Capoeira trainieren und spielen, die Zugehörigkeit zu einer Gruppe war mir nicht das wichtigste.<br />
Deshalb kam es auch nie zu einer Batizado oder einem Apelido. Nach 6 Jahren habe ich mehr oder weniger unerwartet von Mestre Camisa in Hamburg die erste Graduierung (Corda Azul) erhalten. Ich hatte schon einige Zeit mit ihm persönlichen Kontakt und war von seiner Persönlichkeit und seinem Engagement stark beeindruckt.</span></p>
<p><span>RDC: <span> </span><br />
</span><span>Was is nach Deiner Meinung die Grundidee der Capoeira?</span></p>
<p><span>Peter: <span> </span><br />
</span><span>Ich sehen in Capoeira viel mehr als nur einen Kampfsport, vielleicht auch, weil ich viel Zeit in Brasilien verbracht habe und einiges über das Wesen und Selbstverständnis der Brasilianer erfahren habe. Mit welcher Leichtigkeit dort mit dem Leben, dem Tod und allem dazwischen umgegangen wird, hat mich sehr beeindruckt, dies alles findet man in der Capoeira wieder.</span></p>
<p><span>RDC: <span> </span><br />
</span><span>Du hast selbst sehr viel gelernt. Wie schwer findest du es, einem mitteleuropäisch geprägtem Interessenten die Eigenarten der Capoeira beizubringen?</span></p>
<p><span>Peter: <span> </span><br />
</span><span>Das ist in der Tat nicht immer einfach. Die europäische oder besser die deutsche Kultur ist von einem anderen Ernst und Ehrgeiz getragen als die brasilianische. Gemeinsam zu Musizieren und zu Singen fällt Neulingen oft sehr schwer, was natürlich teils auch an der Sprache liegt. Zwar versuche ich die Schüler zu motivieren, und freue mich wenn die meisten von selbst mit der Zeit Interesse an allen Facetten der Capoeira finden und suchen. Beim Großteil der Schüler liegt der Schwerpunkt allerdings eher darin, einen Ausgleich zum normalen Leben und Beruf zu finden. Die unterschiedlichen Aspekte der Capoeira eignen sich ausgezeichnet dafür. Und man muss auch ehrlich sein: es ist nicht Allen in die Wiege gelegt zu Singen&#8230;</span></p>
<p><span>RDC: <span> </span><br />
</span><span>Sollte ich mich jetzt verlegen räuspern? Naja, Schwamm drüber. Wie siehst Du die Zukunft der Capoeira? Wird es mit der rasanten Verbreitung so weitergehen oder ist schon das Ende der Fahnenstange erreicht?</span></p>
<p><span>Peter:<span> </span><br />
</span><span>Capoeira hat eine sehr lange Geschichte. Warum sollte damit Schluss sein?</span></p>
<p><span>RDC:<span> </span><br />
</span><span>Ähm, die Fragen wollte eigentlich ich stellen!</span></p>
<p><span>Peter:</span><span> </span><span><span> </span><br />
</span><span>(grinst) Ich bin überzeugt, dass Capoeira weiter wächst. Hoffentlich wird dieses Wachstum dazu beitragen, die unterschiedlichen Gruppen und Lehrer weiter zu stärken, bezüglich der Unterrichtsqualität, der Toleranz und dem Respekt gegenüber anderen Gruppen und somit in gewisser Weise zu harmonisieren. </span></p>
<p><span>RDC:<span> </span><br />
</span><span>Wir danken für das Gespräch – und sehen uns im Training.</span></p>
<p><span>Achja, Training immer Montag Mittwoch Freitag 20.00 in Augsburg: <a href="http://www.capoeiragringo.de" target="_blank">www.capoeiragringo.de</a></span></p>
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